Atopisches Handekzem

31.05.2021
Lesedauer: 4 Min.

Ein atopisches Handekzem, auch atopische Dermatitis oder Neurodermitis genannt, betrifft ca. 10 Prozent der Menschen in Deutschland. Ihre Hautbarriere kann aufgrund einer Veranlagung für allergische Reaktionen (Atopie) und eines überschießenden Immunsystems in ihrer Funktion eingeschränkt sein. Viele Betroffene üben zudem Jobs aus, die ihre Hände stark strapazieren – zum Beispiel als Bäcker:in, Fliesenleger:in oder Friseur:in. Ihre Tätigkeiten beschädigen die Hautbarriere der Hand immer wieder aufs Neue: Das Risiko, ein atopisches Handekzems zu entwickeln, ist daher höher als in anderen Berufen.

Häufig spielen äußere und innere Faktoren eine Rolle. Eine akute Hautveränderung mit leichten Symptomen heilt häufig nach einer ärztlich verordneten Creme- oder Salbentherapie wieder ab. Betrifft die chronisch-entzündliche Hauterkrankung Neurodermitis Hand und Handgelenke, kehren die Symptome wie Juckreiz und entzündete Stellen immer wieder. Diese Schübe werden durch verschiedene Faktoren ausgelöst. Zu den typischen Triggern zählen etwa Irritanzien , Stress und Allergene wie Lebensmittel oder Pollen. Eine hautberuhigende und regenerierende Basispflege stärkt die trockene Haut vorbeugend und während eines Schubs. Möchtest du mehr über Neurodermitis an den Händen erfahren? Dann lese unseren ausführlichen Artikel über Neurodermitis-Hände.

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