Leichte Schübe, Juckreiz?

26.08.2021
Lesedauer: 4 Min.

Wenn deine Haut juckt, aber noch keine Ekzeme sichtbar sind, heißt das nicht, dass sie nicht entzündet ist. Diese unsichtbare, aber nachweisbare Entzündung nennt sich Mikroinflammation. Der anhaltende Juckreiz verleitet zum Kratzen, durchs Kratzen wird es dann noch schlimmer und durch kleine Risse wird deine Haut noch anfälliger für Keime und Bakterien. Ein Teufelskreis. Und den wollen wir zusammen mit dir durchbrechen.

Entzündungshemmende Pflege

Um die belastenden Begleiterscheinungen wie Juckreiz in Schach zu halten, müssen wir die Entzündung mildern. Einerseits, damit du deine Neurodermitis für einen Moment mal wieder vergessen kannst aber auch, um heftigeren Schüben vorzubeugen. Verwende hierfür nur dermatologisch wirksame Pflegeprodukte wie Feuchtigkeitscremes mit Aktivstoffen (auch bekannt als Emollienzien Plus):

  • Essentiell ist die entzündungshemmende Wirkung
  • Achte auf juckreizlindernde Inhaltsstoffe wie beispielsweise I-modulia® 
  • Außerdem sollte die Pflege hochverträglich sein, um Allergien zu vermeiden

Achte beim Kauf zusätzlich auf folgende Eigenschaften: Rückfettend | Feuchtigkeitsspendend | Regenerierend | Ohne Allergene | Ohne Konservierungsstoffe

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Gut zu wissen

Wenn du pflanzliche Produkte bevorzugst, schau mal, ob sie auch pflanzliche Eiweiße enthalten: Bestimmte pflanzliche Proteine können Allergien auslösen. Hier findest du eine pflanzliche Lösung ohne Proteine.

Übrigens Wenn es heftig juckt, versuche dein Gehirn auszutricksen: Verhaltenspsychologen haben entdeckt, dass es helfen kann, an einem Gegenstand zu kratzen – das erlernte Bewegungsmuster reicht dem Gehirn anscheinend aus und deine Haut bleibt verschont. 

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Übrigens

Wenn es heftig juckt, versuche dein Gehirn auszutricksen: Verhaltenspsychologen haben entdeckt, dass es helfen kann, an einem Gegenstand zu kratzen – das erlernte Bewegungsmuster reicht dem Gehirn anscheinend aus und deine Haut bleibt verschont.

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Unser Tipp für dich

Um möglichst genau nachvollziehen zu können, wodurch ein Schub ausgelöst wurde, hilft ein Symptom-Tagebuch. So kannst du Triggerfaktoren identifizieren und möglichst vermeiden.

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